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Unser umfangreiches Leistungsspektrum

Teenager-Sprechstunde

Besondere Aufmerksamkeit widmen wir unseren ganz jungen Patientinnen.

Allgemein

Die individuelle altersgerechte Beratung von sehr jungen Frauen zu Fragen der Entwicklung, Intimhygiene, Schwangerschaftsverhütung und dem Schutz vor Geschlechtskrankheiten sehen wir als eine sehr wichtige Aufgabe an.
Behutsam möchten wir die Mädchen an ihre erste gynäkologische Untersuchung heranführen. Deshalb räumen wir dieser 1. Beratung besonders ausreichend Zeit ein.

In vertraulichen Gesprächen können die Kinder und Jugendlichen ihre Fragen rund um die sexuelle Gesundheit und Verhütung stellen. Auch haben wir eine Reihe von Informationsmaterialien rund um die Themen Liebe, Sex und Wissen über den eigenen Körper.

Für Teenies

Hast du Fragen zu Liebe & Sexualität, Verhütung & Schwangerschaft, Zyklus & Regelblutung und vieles mehr zu deiner Gesundheit, findest du schon mal im voraus viele Antworten auf www.doctorial.de

Doctorial räumt mit Mythen und Halbwahrheitern auf und liefert medizinisch korrekte, regelmäßig aktualisierte und verständlich formulierte Informationen. Selbstverständlich beantworte auch ich in meiner Praxis alle deine Fragen. 

Wissen macht schlau, selbstbewusst und gesund!
Bitte unbedingt den Impfausweis mitbringen!

Für Mütter und Väter

Zur Teenagersprechstunde können die jungen Damen gerne alleine kommen. Es findet beim 1. Gespräch keine Untersuchung statt. Wünscht jedoch ein Mädchen unter 15 Jahren die Einstellung auf ein hormonelles Verhütungsmittel, sollte ein Erziehungsberechtigter bei diesem Gespräch dabei sein.

Mama Care - Brustkrebsvorsorge

Sehr geehrte Patientin,

wir haben für Sie ein Merkblatt vorbereitet, welches die Einzelheiten der Brustkrebsvorsorge noch einmal vorstellt. 

Wir bieten

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) - Zusatzleistungen

Das sind medizinische Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten, die jeder Patientin zur Verfügung stehen, deren Kosten aber von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Zur Information über diese Leistungen fühlen wir uns Ihnen gegenüber verpflichtet; über deren Inanspruchnahme entscheiden Sie natürlich selbst.

IGeL-Honorar

Das Honorar für Individuelle Gesundheitsleistungen wird auf Grundlage der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet. Die Kosten aller IGeL sind in unserer Praxis veröffentlicht.

Sonographie der Genitalorgane im Rahmen der erweiterten Krebsvorsorge

Ein Frühstadium von Eierstockskrebs oder Gebärmutter-Schleimhautkrebs ist nicht tastbar und bleibt ohne Symptome und Beschwerden.
Durch die vaginale Ultraschalluntersuchung können oftmals Veränderungen in diesen Organen schon frühzeitig sichtbar gemacht werden.
Auch zur Erkennung von anderen krankhaften Veränderungen an Gebärmutter und Eierstöcken z.B. Zysten oder Myome (gutartige Muskelknoten) ist eine jährliche
Ultraschall-Untersuchung empfehlenswert.

Dadurch wird die Sicherheit der gynäkologischen Untersuchung beträchtlich erhöht!

Sonographie der Brustdrüse

Jährlich erkranken in unserem Land ca. 70000 Frauen an Brustkrebs, im Laufe ihres Lebens also jede 8. Frau.
Folgende Risikofaktoren sind bekannt, die zur Entwicklung von Brustkrebs führen können:

• Sehr frühe Menarche (1. Regel)
• Kinderlosigkeit/späte Erstgeburt/Nichtstillen
• Späte Menopause (letzte Regel vor den Wechseljahren)
• Raucherinnen
• Alkoholkonsum von mehr als 20 mg Alkohol am Tag (das entspricht 1 Glas Wein)
• Bewegungsarmut
• Übergewicht (Body Mass Index > 30)

Da die genaueren Ursachen jedoch noch weitgehend unklar sind, müssen wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch ohne besondere Risiken, treffen kann.
Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung, die von den Krankenkassen bezahlt wird, beinhaltet nur die Tastuntersuchung der Brust ab dem 30. Lebensjahr und das Mammographie-Screening ab dem 50.Lebensjahr (siehe unten).
Deshalb empfehle ich allen Frauen sich regelmäßig die Brust einmal im Monat selbst abzutasten - eine Anleitung dazu erhalten Sie selbstverständlich kostenlos in unserer Praxis.

Neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust ist auch eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll. Bei dieser Mamma-Sonographie können Zysten (flüssigkeitsgefüllte Bläschen) sowie kleine gutartige Bindegewebsknötchen erkannt werden, aber auch Gewebeveränderungen, die einer weiteren Abklärung bedürfen, aus denen sich vielleicht ein Brustkrebs entwickeln könnte.
Die Mamma-Sonographie ist schmerzlos und für Ihren Organismus völlig ungefährlich, da keine Strahlenbelastung besteht. Somit kann diese Untersuchung auch in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Die Mammographie stellt zwar eine noch genauere Untersuchung dar, wird aber nur bei dringendem Carcinomverdacht oder bei Frauen mit Brustkrebsverwandten 1. Grades von den Krankenkassen bezahlt. Erst ab dem 50. Lebensjahr (und nur bis zum 75. Lebensjahr) wird in Deutschland ein kostenloses Mammographiescreening (Vorsorgeuntersuchung aller 2 Jahre) angeboten.

Für unsere Mamma-Sonographie bieten wir in unserer Praxis gesonderte Termine an, damit für diese Untersuchung ausreichend Zeit und Ruhe vorhanden ist.
Bitte fragen Sie uns danach.

Immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsvorsorge

Meist wird er zu spät entdeckt: der Darmkrebs.
Mit 50000 Neuerkrankungen und 30000 Todesfällen pro Jahr in Deutschland ist Darmkrebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.
Bei rechtzeitiger Diagnose ist die Heilungschance nahezu 100 %. Daher richten sich unsere Anstrengungen darauf, den Krebs möglichst im Anfangstadium zu entdecken, in dem Stadium, wo die Patienten noch keine Beschwerden, Schmerzen, Stuhlgangsprobleme oder andere Hinweiszeichen haben!

Die gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen Ihnen eine Darmkrebsvorsorge-Untersuchung erst ab dem 50. Lebensjahr. Dieser finanzierte Test beruht auf dem Nachweis von Blut im Stuhl und ist deshalb sehr unspezifisch und ungenau. Ab dem 55. Lebensjahr steht Ihnen dann eine kostenlose Darmspieglung zur Verfügung, die die sicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs darstellt.

Bis dahin oder wenn Sie sich keiner Darmspieglung unterziehen wollen, bieten wir Ihnen mit der Bestimmung von „ScheBo M2-PK Quick" einen besonders sicheren Test an, bei dem Ihr Stuhl auf das Vorhandensein des für den Tumorstoffwechsel wichtigen Schlüsselenzyms Tumor M2PK untersucht wird. Dieser Test wird mit einer Genauigkeit von 80 % angegeben.
Dieser Enzymtest ist nicht nur viel genauer als andere Tests, er weist auch nicht blutende Darmpolypen oder Tumore nach, wird nicht durch Nahrungsmittelbestandteile verfälscht und erfordert keine spezielle Diät. Eine winzige Stuhlprobe ist ausreichend.

Sollte sich durch diesen Test ein Verdacht auf einen möglichen Darmprozess ergeben, werden alle weiteren notwendigen Untersuchungen dann von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Kosten für den ScheBo Stuhltest werden nicht von den Krankenkassen übernommen, er ist damit eine Selbstzahlerleistung.

Urintest zur Blasenkrebsvorsorge

Alle 20 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blasenkrebs!
Harnblasenkrebs ist ein äußerst heimtückischer Tumor, denn er kann jahrelang wachsen, ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen davon etwas merken.

Jährlich erkranken in Deutschland über 6000 Frauen an Blasenkrebs. Das ist fast genau so häufig wie das Auftreten von Krebs an den Eierstöcken oder Gebärmutterhalskrebs.
Die Sterberate ist aber fast doppelt so hoch wie bei Männern. Die Ursache dafür ist, dass bei Frauen die Diagnose oft viel später festgestellt wird als bei Männern. Sehr oft ist für viele Frauen das typische Blasenkrebs-Symptom wie Blut im Urin kein Alarmzeichen, da Blutspuren im Urin für sie nichts Unbekanntes sind und während der Menstruation auch vorkommen. Zudem leiden viele Frauen häufiger unter Harnwegsinfektionen und damit verbundenen Schmerzen.

Je früher jedoch der Blasenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen.

Der Test NMP22-BladderChek ermöglicht eine frühzeitige Diagnose des Harnblasenkarzinoms!
Er ist schnell und einfach während eines Arztbesuches bei uns durchzuführen. Eine Urinprobe genügt.

Zuvor können Sie aber erst mit dem 8-Punkte-Test überprüfen, ob Sie vielleicht zu einer Risikogruppe gehören, bei denen Harnblasenkrebs besonders häufig auftritt.

Wir beraten Sie weiter!

Lichttherapie

Der Wechsel zwischen Tag und Nacht bestimmt schon immer das Leben der Menschen. Unter dem Einfluss von Licht und Dunkelheit wird im Organismus die Bildung bestimmter Hormone gesteuert. Bei Lichtmangel ist der natürliche Rhythmus gestört und es treten Befindlichkeitsstörungen auf wie:

  • Schlaf-Störungen
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Antriebsschwäche
  • Schlechte Stimmungslage, vermindertes Selbstwertgefühl
  • Ess-Störungen
  • Prämenstruelles Syndrom
  • Winterdepression

Bei vielen Menschen können diese Störungen so stark auftreten, dass sie Krankheitswert erreichen. Ein häufiger Aufenthalt im Freien kann dem zwar vorbeugen, es gibt aber auch die Möglichkeit der Behandlung mit speziell dafür hergestellten Lichttherapiegeräten.

Unsere Praxis besitzt eine solche Chromolux-Lichtquelle. Die ausführliche Beschreibung der Befindlichkeitsstörungen und/oder Erkrankungen ist in unserem separaten Informationsblatt „Lichttherapie" dargestellt.

Oft tritt die heilende Wirkung des Lichtes bereits nach kurzer Zeit ein. So können sich erste Verbesserungen der Krankheitssymptome nach wenigen Tagen zeigen. Der volle Effekt mit einem Gefühl von Leichtigkeit, Ruhe und Energie tritt meist nach etwa 2 Wochen ein.

Wir empfehlen 10-15 Behandlungen zwischen 30 und 45 Minuten; 2-3 mal pro Woche.

Einfach ein paar „Lichtduschen" für mehr Wohlbefinden und Lebensfreude!

Wir beraten Sie gern persönlich dazu weiter.

Reiseimpfung

Seit Juni 2007 erstatten die ersten Krankenkassen auch die Kosten für bestimmte Auslandsimpfungen. Das heißt Versicherte müssen dann meist nur die gesetzliche Zuzahlung (10% des Impfstoffpreises, maximal 10 Euro) selbst tragen.

Haarwurzelanalyse

Sie leiden unter Haarausfall?

Glänzendes, volles und kräftiges Haar ist für viele Frauen ein Zeichen von Vitalität und Attraktivität. Fallen die Haare plötzlich verstärkt aus, ist guter Rat teuer. Es sind vor allem Ängste, die in den Fragen nach dem Warum und Wieso des Verlustes der Haare mitschwingen. Die Freundin, die Friseurin, der Hausarzt oder der Apotheker werden konsultiert, ob jemand weiß, was man machen kann. Die Bandbreite der gut gemeinten Ratschläge reicht von nützlich bis sinnlos. So richtig wohl fühlt man sich jedoch nicht.

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Erweiterte Schwangerenvorsorge

Zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen in der Schwangerschaft

3D/4D-Sonographie

Ab dem 01.01.2021 wurde das sogenannte „Baby-Fernsehen“ verboten.

Nach der seit 31.12.2018 gültigen „Verordnung zum Schutz vor schädlicher Wirkung ionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen“ sind Ultraschall-Anwendungen an einer schwangeren Frau zu nicht-medizinischen Zwecken nicht mehr erlaubt. Darunter fällt auch das „Baby-Fernsehen“, also die reine Bildgebung am Fötus, ohne dass eine ärztliche Indikation gestellt wurde.

(Strahlenschutzverordnung Artikel 4 §10)

Bestehen jedoch Ihrerseits Ängste, dass mit Ihrem Ungeborenen etwas nicht in Ordnung sein könnte und Sie wünschen eine zusätzliche (über die 3 von den Krankenkassen vorgesehenen) Ultraschall- Untersuchung, ist diese nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung und muss privat bezahlt werden. In diesem Zusammenhang kann auch eine 3D/4D-Darstellung Ihres Kindes erfolgen.

Diese Untersuchung wird dann nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) mit dem GOP (Gebührenordnungspunkt) 415: „Ultraschall in der Schwangerschaft“ abgerechnet. Den aktuellen Preis für diese zusätzliche Untersuchung, die wir gerne am Ende einer Sprechstunde anbieten, erkundigen Sie sich bitte in der Praxis.

Test auf Toxoplasmose

Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch Parasiten verbreitet wird und auch in unserer Region häufig vorkommt. Dieser Parasit wird hauptsächlich durch Katzenkot (nicht durch Streicheln oder einfaches Berühren einer Katze) übertragen. Eine frisch infizierte Katze scheidet diesen Erreger nur im Kot aus. Diese sehr widerstandsfähige Form des Parasiten kann dann z.B. mit Staub und Wind verbreitet werden und bildet nach oraler Aufnahme die wichtigste Infektionsquelle für Säugetiere aller Art, v.a. für Schlachttiere. Das zystenhaltige Fleisch infizierter Schlachttiere stellt deswegen eine weitere wichtige Infektionsquelle für den Menschen dar, allerdings nur, wenn es roh verzehrt wird (z.B. Hackepeter, noch blutige Steaks). Toxoplasmose wurde aber auch in Ziegenmilch- und Käse nachgewiesen.

Die Toxoplasma-Infektion verläuft in der Regel ohne oder nur mit geringfügigen oder uncharakteristischen grippalen Symptomen. Eine besondere Bedeutung besitzt die Infektion jedoch für Schwangere, da bei einer Erstinfektion während der Schwangerschaft eine intrauterine Übertragung des Parasiten auf den Fetus möglich ist. Dabei ist die Infektion des Kindes umso wahrscheinlicher, je weiter die Schwangerschaft fortgeschritten ist.

Beim ungeborenen Kind kann es zu verschiedenen Schädigungen kommen, wie Veränderungen an den Augen, Verkalkungen in verschiedenen Bereichen des Gehirns oder zur Ausbildung eines Wasserkopfes.

Aufgrund dieser Tatsache und der relativen Häufigkeit der Infektion stellt eine Untersuchung auf Toxoplasmose eine sinnvolle Ergänzung der Vorsorgeuntersuchung in der Schwangerschaft dar, die jedoch nicht in den vorgeschriebenen Richtlinien der Mutterschaftsvorsorge enthalten ist und deshalb von den Krankenkassen nur bei begründetem Verdacht bezahlt wird. Frauen ohne Immunität oder ohne bekannten Immunstatus sollten möglichst frühzeitig während einer Schwangerschaft untersucht werden.

Dafür wird ein einfacher Bluttest durchgeführt, bei dem festgestellt wird, ob eine Immunität vorliegt, d.h. ob Sie vor der Schwangerschaft schon einmal an Toxoplasmose erkrankt waren, diese Erkrankung deshalb nicht noch einmal bekommen und damit auch nicht auf Ihr Kind übertragen können.

Test auf Varizellen (Windpocken)

Windpocken (Varizellen) sind in der Schwangerschaft sehr selten. Wenn aber eine werdende Mutter in ihrem bisherigen Leben weder eine Windpocken-Infektion durchgemacht, noch eine Impfung dagegen erhalten hat, und sich nun in der Schwangerschaft erstmals damit infiziert, führt dies in ca. 25% auch zu einer kindlichen Infektion. Die Auswirkungen auf den Feten reichen dabei von einer asymptomatischen Infektion bis zum Absterben der Frucht. Kindliche Fehlbildungen, als fetales Varizellen-Syndrom bezeichnet, werden in ca. 12 % der infizierten Feten beobachtet. Darunter werden schwere Hautveränderungen, Augenerkrankungen, neurologische Defekte und Skelettfehlbildungen zusammengefasst.
Aber auch für Sie als Schwangere kann eine Windpockeninfektion eine sehr schwere bis lebens-bedrohliche Erkrankung darstellen. Viele Erwachsene erkranken an einer Varizellen-Lungen-entzündung, davon versterben ca. 20 %!

Um jegliches Risiko zu vermeiden, sollte jede Frau, die sich ein Kind wünscht, wissen, ob sie gegen Windpocken immun ist, d.h. ob sie Varizellen-Antikörper aufweist. Wenn sie nicht gegen Windpocken geschützt ist und in der Schwangerschaft mit Windpocken in Kontakt kommt, hat der Arzt 72 Stunden Zeit, ein Immunglobulin zu spritzen, das die Infektion aufhalten kann.
72 Stunden (3Tage) sind nicht viel Zeit, wenn man erst den Antikörperstatus überprüfen und dann das Immunserum (das nicht in den Apotheken vorrätig ist) bestellen muss!

Deshalb empfehlen wir allen Frauen vor einer geplanten Schwangerschaft, wenn Sie sich nicht 100%ig sicher sind, die Windpockeninfektion durchgemacht zu haben, den Antikörper-Titer überprüfen zu lassen. Bei nicht vorhandener Immunität kann jede Frau kostenlos gegen Varizellen geimpft werden und somit für die Schwangerschaft einen sicheren Schutz aufbauen. Allerdings sollte man nach dieser Impfung mindestens 3 Monate nicht schwanger werden!

Auch wenn Sie bereits schwanger sind, ist die Überprüfung des Antikörper-Titers sehr sinnvoll. Denn dann gewinnen wir Zeit und Sicherheit, falls es zu einem Kontakt mit einem windpockeninfizierten Kind kommen sollte.

Test auf Zytomegalie

Wichtig nur für Frauen mit engem Kontakt zu Kleinkindern

Die Zytomegalie, auch Cytomegalie geschrieben, gehört zu den häufigsten Virusinfektionen, die Kinder während der Entwicklung im Mutterleib schädigen können. Schätzungen zufolge sind weltweit zwischen 0,2 bis 0,4 % aller Neugeborenen mit CMV, dem Erreger der Zytomegalie, infiziert. Dennoch wissen die wenigsten Frauen über Zytomegalie Bescheid oder darüber, dass es sogar eine Möglichkeit der Vorsorge gibt.
Von den jährlich rund 700.000 Schwangeren in Deutschland hatten etwa die Hälfte in ihrem Leben noch keinen Kontakt zu CMV. Mindestens 1% dieser Frauen steckt sich jedoch während der Schwangerschaft erstmals damit an, also etwa 3400 Frauen. Das Risiko, dass auch das Kind infiziert wird, beträgt über 40%. Folgen einer Infektion bei ungeborenen Kindern können Wachstumsverzögerungen, Gehirnentzündungen, Leber- und Milzvergrößerung, Schwerhörigkeit oder Augenschäden sein. Jedes Jahr sterben sogar einige Kinder an den Folgen einer Erstinfektion der Mutter während der Schwangerschaft.
Auch wenn die Kinder infizierter Mütter bei der Geburt gesund sind, können sie später noch erkranken; am häufigsten entwickeln sich bei etwa 15% der Kinder Hörstörungen.

Mit einer Blutuntersuchung kann getestet werden, ob eine Frau bereits Antikörper gegen das Zytomegalie-Virus hat oder nicht. Da diese Untersuchung nicht in den Mutterschaftsrichtlinien enthalten ist, muss sie in der Regel selbst bezahlt werden. Nur wenn Auffälligkeiten beim Ungeborenen bereits aufgetreten sind, wird der Test als Kassenleistung durchgeführt.

Stellt sich bei der vorsorglichen Blutuntersuchung heraus, dass die Frau noch nicht mit CMV infiziert ist, sollte der Test alle 8-12 Wochen wiederholt werden.
Einfache Hygieneregeln können dabei helfen, sich nicht anzustecken:
Wer in Kinderklinken oder in Kindereinrichtungen tätig ist, hat ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Bei Kleinkindern wird das Virus mit dem Urin und Speichel ausgeschieden, ohne dass bei ihnen Krankheitszeichen sichtbar wären. Daher wird regelmäßiges gründliches Händewaschen mit warmem Wasser und Seife empfohlen, z.B. nach Windelwechseln, Füttern oder Kontakt mit Speichel.
Tassen, Löffel, Gläser etc. möglichst nicht gemeinsam mit Kindern benutzen und Gegenstände und Oberflächen, die mit Urin und Speichel von Kleinkindern in Kontakt kamen, reinigen.

Noch mehr Informationen finden Sie in dem Erklärfilm unter www.starkgegencmv.de

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