
Früherkennung / Vorsorge



Krebsfrüherkennung
Als gesetzlich Krankenversicherte haben Sie gemäß den „Krebsfrüherkennungs-Richtlinien" einmal jährlich Anspruch auf die nachfolgend aufgeführten Vorsorgeleistungen:
Vom Beginn des 20. Lebensjahres an :
- Inspektion des Genitale
- Zellabstrich vom Muttermund
- Tastuntersuchung des inneren Genitale
Zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr:
- Tastuntersuchung der Brust
Zusätzlich ab dem 35. Lebensjahr (aller 3 Jahre):
- Zellabstrich vom Muttermund mit HPV-Test
Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr:
- Wahlweise eine Darmspiegelung aller 10 Jahre (deutlich sicherer und genauer) oder ein Stuhltest auf Blutspuren (iFOBT) aller 2 Jahre.
- Mammographie-Screening (Röntgen-Untersuchung der Brust) aller 2 Jahre vom 50.-75. Lebensjahr
Krebsfrüherkennung ist in jedem Alter lebenswichtig!
Darüber hinaus können eine Reihe von Untersuchungen, die Sicherheit zum Ausschluss oder einer Früherkennung von Krebserkrankungen am Unterleib, der Brust, des Darmes und der Harnblase erhöhen.
Allerdings werden die Kosten für diese Individuellen Gesundheitsleistungen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Dazu beraten wir Sie gern in unserer Praxis.
Krebsvorsorge/Zyto/Pap-Abstrich - Was bedeutet das Ergebnis, der Pap-Befund?
Bei dem Krebsvorsorge-Abstrich vom Muttermund der Gebärmutter untersucht man die oberflächlichen Zellen. Diese werden mit einer Spezialfärbung, genannt nach dem griechischen Arzt Papanicolaou, von dafür speziell ausgebildeten Zytologen unter dem Mikroskop betrachtet und nach den einzelnen Pap-Stufen eingeteilt.
Es entsteht niemals Krebs von heute auf morgen. In der Regel geht man davon aus, dass eine Krebszelle 10 – 15 Jahre braucht, um sich zu dem Stadium zu entwickeln, von dem die Mediziner dann von einem Karzinom sprechen.
Deshalb sollte es in Ihrem Interesse sein, regelmäßig die Krebsvorsorge in Anspruch zu nehmen, da dann immer zuerst die Vorstufen (Pap IIK-Pap IVa) rechtzeitig erkannt werden können.
Humane Papillom-Viren (HPV)
Viele Fragen kreisen um das Thema "HPV und Gebärmutterhalskrebs". HPV - das humane Papillomvirus - ist die Hauptsache von Gebärmutterhalskrebs, der weltweit zweithäufigsten Krebserkrankung bei Frauen. Die Angst der Frauen vor einer Krebserkrankung spielt eine große Rolle in Beratungsgesprächen und erfordert eine umfassende Aufklärung.
Wir haben die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Themen HPV, Diagnostik, Impfung und Krebsvorsorge zusammengestellt. Wir hoffen, Ihnen damit wichtige Hintergrundinformationen zu liefern.
Chlamydien-Screening
Alle jungen Frauen, die bereits Geschlechtsverkehr hatten oder haben, erhalten von uns nachfolgendes Merkblatt zu lesen. Dieses Merkblatt erläutert, warum beschwerdefreien Frauen bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr in Deutschland ein jährlicher Test auf Chlamydien angeboten wird
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